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Aktuelles [1]

Aktuelles: Ausbildung zum Schülermentor „Soziale Verantwortung lernen“ und das Projekt „Eventnights“:

Eingereicht von redaktion am 19. Sep 2014 - 10:17 Uhr

Eventnight 2014 [2]Ungebrochenes Interesse besteht bei den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 9 und 10 an der vom Kultusministerium und den Kirchen geförderten und anerkannten Ausbildung zum/r Schülermentor/in im Bereich „Soziales Lernen“: 23 Schüler und Schülerinnen aus dem Burghardt-Gymnasium Buchen, Eckenberg-Gymnasium Adelsheim und Abt-Bessel-Realschule Buchen absolvierten während des Schuljahres jeweils freitags am Nachmittag und an mehreren Samstagen die insgesamt 30stündige theoretische Grundlegung und stellten sich danach der praktischen Herausforderung „Vorbereitung und Durchführung von Projekten mit Kindern“, wo die Gruppe zeigen musste und auch konnte, dass ihr der Sprung von der Theorie hinein in die praktische Umsetzung gelingt. Dass die sehr große Gruppe zu einem guten Team zusammengewachsen ist, die Fünftklässler in den Feedbackrunden am Ende der Eventnights großes Lob aussprachen und sich alle Sozialmentoren für das neue Schuljahr als Paten für die Fünftklässler zur Verfügung gestellt haben, zeigt, dass diese Ausbildung eine runde Sache ist.

Evenight 2014 [3]Herzlichen Dank an den Bezirksjugendreferenten des ev. Kirchenbezirks Adelsheim-Boxberg Johannes Drechsler, der die theoretische und praktische Ausbildung verantwortet und uns seit seinem Dienstantritt im Kirchenbezirk ein verlässlicher Partner ist. Herzlichen Dank ebenso an alle „alten“ Schülermentorinnen, stellvertretend seinen die letztjährig ausgebildeten Kathrin Bauer, Sophie Schleißinger, Anna Löffelmann, Helen Stumpf, Josephine Philipp, Stefanie Röckel, Dorothee Scheuermann und Franziska Speth genannt, die sich auch im Schuljahr 2013/14 in vielen Projekten vorbildlich engagiert haben - so z.B. als Paten der Fünftklässler, bei Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern der Alois-Wißmann-Schule, Zukunftskongress der Stadt Buchen, beim Sport- und Spieltag des BGB als Betreuer während der Spielpausen, in der Eine-Welt-AG. Bericht vom Schülermentor Christian Jahraus, Klasse 10: Die Eventnights: Spannende und außergewöhnliche Nächte am BGB Wer am Freitag, den 11. sowie 25. Juli 2014 spät abends zufällig am altbekannten Schulhaus entlang ging, wunderte sich bestimmt, wieso dort noch Licht brannte. Denn in jenen Nächten fanden die alljährlich durchgeführten und für alle Teilnehmenden unvergesslichen Eventnights statt. (Ihnen sagt das Nichts? Lesen Sie weiter!) Jedes Jahr bietet das BGB eine Ausbildung zum sogenannten „Schülermentor“ für Neunt- und Zehntklässler an, auf die wir uns interessiert einließen. Diese dient dazu, uns Einblick in die Arbeit und den Umgang mit Kindern zu geben, sowie das Gelernte am Ende der Ausbildung anzuwenden, beispielsweise in einer Eventnight. Während der Ausbildung wurden uns einige Aspekte der Pädagogik und vor allem die allgemeinen Prinzipien bei dem Umgang mit Kindern näher gebracht. Wir diskutierten über das Verhältnis zwischen Autoritätspersonen und Kindern, über die Individualität jedes Kindes, über sexuelle Gewalt, über juristische Vorgaben und vieles mehr. Als die Grundlagen saßen, kam der wichtige Schritt, bei dem wir uns zu einem funktionierenden Team formieren mussten. Anfangs kannte man sich nur flüchtig, doch einerseits die Notwendigkeit und andererseits die steigende Sympathie untereinander machte uns nach und nach zu einer Gruppe, in der wir sowohl ein kollegiales als auch ein gutes freundschaftliches Verhältnis zueinander hatten, was äußerst wichtig für den praktischen Teil der Ausbildung war. Nach langer Planung war es dann endlich soweit: die Eventnights standen vor der Tür. Die Idee hinter diesem Projekt besteht darin, dass die Fünftklässler eine Nacht am BGB gemeinsam verbringen können, Spaß haben und sich vielleicht untereinander klassenübergreifend besser kennenlernen. Um das ganze für die Kinder attraktiver zu machen boten wir verschiedene Spiele, Workshops, Filme und eine Nachtwanderung an. Worauf sich die Kinder jedoch auch sehr freuten, war das lange Aufbleiben oder gar Durchmachen, was ihnen selbstverständlich zu Hause nicht oft geboten wird. Freitag nachmittags um 17 Uhr kamen die ersten Kinder an, mit Salaten, Kuchen und Schlafsachen im Gepäck. Die essbaren Leckereien kamen ins Esszimmer, der Rest in die Schlafzimmer. Alle benötigten Zimmer, das Filmzimmer, die Disco, das Esszimmer, die Schlafzimmer u.v.m. waren nichts weiter als adaptierte Klassenräume, mal die Tische beiseite geschoben, mal als Esstische gruppiert, die Stühle entweder zu einem publikumsgerechten Kinosaal gestellt oder zu einem zum Spielen geeigneten Stuhlkreis. Anfangs wurden Regeln eingeführt, an die sich die Kinder halten mussten. Nach einigen Kennenlernspielen wurde die Atmosphäre lockerer und es ging über zum Abendessen: Spaghetti mit selbstgemachter Soße, dazu viele Salate als Vorspeisen und Kuchen als Desserts. Als alle fertig gegessen hatten, durften die Kinder in die Workshops: Es gab freie Wahl zwischen Filmdrehen, Tanzen, Freundschaftsbändchen und Karaoke. Die Ergebnisse waren fabelhaft, und auch der Prozess des Entstehens hat allen viel Freude bereitet. Die Nachtwanderung rundete das Programm ab, nach einer mehr oder weniger durchwachten Nacht gab´s am Samstag eine Feedback-Runde, gemeinsames Putzen, letzte Spiele - dann hatten die Eltern ihre Kinder wieder.

 
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