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Aktuelles: Das Jahresende naht

Eingereicht von johannes.drechsler am 22. Dez 2015 - 06:17 Uhr

Bild Weihnachten [2]

Die Evangelische Jugend Adelsheim-Boxberg  wir d die Tore die ab heute für fast 3 Wochen schließen und freut sich ab den 11.01.2016 wieder für euch da zu sein!

Ich möchte mich herzlichst bei allen bedanken, die mit ihrem Engagement, mit ihren Aktionen und mit ihren Ideen zu einer gelingenden kirchlichen Jugendarbeit in unserem Kirchenbezirk beigetragen haben. Ihr seid Engel!

Mit großer Sorge erlebe ich gerade die gesellschaftliche Entwicklung gegenüber Fremden, die vor Krieg und Ausbeutung zu uns flüchten. Darum bete ich, dass wir friedlich miteinander leben können und wir Menschen uns gegenseitig Respekt und Menschlichkeit gegenüberbringen.

Dazu passt die Jahreslosung - Jesaja 66,13: Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet."

Wir brauchen Trost immer dann, wenn uns etwas verloren geht, das unser Leben ausgemacht hat: sei es die Heimat, sei es der Job, die Beziehung oder ein Mensch. Und wenn ich die Nachrichten sehe mit all den schrecklichen Anschlägen und der Gewalt, mit den Flüchtlingen, die in ihrer Heimat nicht mehr leben können und dann die Politiker nichts als Worte finden - dann frage ich mich: Ist die Welt noch bei Trost? Ich kenne zwei Arten des Trostes: Einmal die spürbare und tröstende Nähe eines Menschen, der mich ohne Rechtfertigung in die Arme nimmt und bei dem ich durchatmen kann und den Trost Gottes, der mir eine neue Perspektive gibt. Aber das braucht Zeit und das ist auch gut so. Beides zusammen kann mir helfen und mich Trost empfinden lassen. Und dabei ist es ziemlich egal, ob mich, wie in der Jahreslosung meine Mutter oder mein Vater, meine Frau, mein Mann, meine Freundin, mein bester Freund, meine Schwester oder mein Bruder tröstet, Hauptsache es ist jemand ehrlich für mich da. Und Gott ist in jedem Fall für mich da, das zu spüren ist unglaublich wertvoll und schön.

Also schenkt Zeit all denjenigen, die unsere Zeit so nötig haben und lasst uns das s.g. Abendland durch Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft bereichern und ihnen so ein Stern in der dunklen Nacht sein.

Wir haben die Verpflichtung, Flüchtlinge nicht als Problem anzusehen, sondern als Menschen, die ein Problem haben, das es gemeinsam zu lösen gilt. Und genau diese Einstellung sollte auch nicht nur an Weihnachten für uns gültig sein.

Mit dieser Hoffnung wünsche ich euch allen ein besinnliches und freudvolles Weihnachtsfest. Feiert das Jahresende gebührend und freut euch auf ein tolles Jahr 2016.

 
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