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Aktuelles: Schule als Lebensraum mitgestalten - Praxisphase beginnt

Eingereicht von johannes.drechsler am 17. Jun 2015 - 07:56 Uhr

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Buchen. Seit September 20010 arbeiten das Burghardt-Gymnasium Buchen, mit der Evangelischen Jugend Adelsheim-Boxberg auf Bezirks- und Landesebene am gemeinsamen Projekt des Schülermentorenprogramm zusammen. Schon 2004 wurde auf Initiative von Frau Göhrig-Müller das Schülermentorenprogramm (SMP), auch Sozialmentoren genannt, „Soziale Verantwortung lernen“ ins Leben gerufen. In diesem Schuljahr fand der fünfte Jahrgang in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugend Adelsheim-Boxberg mit drei Schulungen im Burghardt Gymnasium sowie mit der Praxisphase, die bis Anfang Oktober andauert, sein Ende. Zeit, ein Fazit zu ziehen.

In den letzten fünf Schuljahren wurden 75 Schüler und Schülerinnen in einer Kurs- und Praxisphase in den Bereichen Projektmanagement, Gruppenleitung und Rhetorik geschult und ausgebildet. Dass dabei neben Schulrecht, Pädagogik und Zeit- und Projektmanagement immer auch noch Zeit für intensive gemeinsame Gespräche und gegenseitiges Kennenlernen blieb, zeigt das nachfolgende Bild vom diesjährigen Aufbaukurs in Buchen sehr eindringlich.

Schülermentoren [3]

Eine Vielzahl von Projekten werden dieses Jahr durch die Schülermentoren umgesetzt: Vier Eventnights für die Fünftklässler, Kindertag im Asylantenwohnheim Hardheim und Begegnungsfest mit der Alois Wißmann – Schule (Schule für geistig Behinderte).

Unterm Strich haben in den letzten drei Jahren mehr als 400 Schülerinnen und Schüler am Burghardt-Gymnasium direkt an den Aktionen der Sozialmentoren teilgenommen und davon profitiert. Doch auch überregionale Aktivitäten kamen zu Stande. Der große Schülermentorenkongress in Rust war für einige Schülermentoren ein echtes Erlebnis.

Die positive Rückmeldung der Elternschaft und ideeller Hilfe zeigt die Bedeutung der SMP-Arbeit genauso wie die folgenden Stimmen einzelner Schülermentoren.

„Vor eineinhalb Jahren bin ich durch ein Angebot an meiner Schule zum Schülermentorenprogramm gekommen. Für mich hat sich seitdem sehr viel verändert. Einerseits habe ich gute neue Freunde gefunden, mit denen ich durch die Seminare und Aktionen auch die Angst verlor, vor Gruppen zu reden. Auch kann ich seitdem leichter auf andere Menschen zugehen, was mir sowohl im Alltag, als auch in der Schule sehr hilft…Durch den ehrlichen und offenen Umgang mit den anderen SMPlern und dem Bezirksjugendreferent fällt es mir leichter, mich meinen Problemen zu stellen und mit auftretenden Konfliktsituationen umzugehen. Ich bin sehr froh, bei diesem Projekt dabei zu sein und auch meine Eltern sind darüber sehr erfreut und finden die Aktionen und Seminare sinnvoll.“

Maria Mechler

„Meiner Meinung nach bietet das SMP den Teilnehmern die Möglichkeit entweder bereits vorhandene Kompetenzen zu erweitern oder neue zu entwickeln.  Ich persönlich habe durch das SMP-Projekt viel gewonnen. Sowohl neue Erfahrungen, als auch neue Freunde und Kontakte. Ich für meinen Teil hoffe, dass das SMP auch nach der „Projektphase“ bestehen bleibt, da wir eine sehr gute Gemeinschaft geworden sind, sowohl intra- als auch innerschulisch. Zudem trägt das SMP sehr zum Ansehen unserer Schulen bei. Kurzum: Das SMP hat mein Leben entscheidend zum Positiven verändert. Das SMP war, ist und bleibt grandios.“

Josefin Müller

„Das SMP hat mein Leben völlig verändert, ich habe neue Freunde kennengelernt und viele andere Kompetenzen. Außerdem weiß ich, seitdem ich dabei bin, dass man, auch wenn einmal etwas nicht so gut läuft, spontan etwas total Cooles auf die Füße stellen kann. Ich merke auch, wenn es etwas zu organisieren gibt, sowohl in der Schule, als auch im Alltag, dass es mir seitdem viel einfacher fällt, systematisch vorzugehen, als vielen anderen Mitschülern. Auch habe ich unter bestimmten Umständen gemerkt, dass wenn es mal nicht so gut läuft sowohl mit Leuten als auch mit Vorbereitungen und Plänen man nicht gleich aufgeben sollte. Es gibt immer einen Weg, aus einer schwierigen Zeit, sowohl von kurzer als auch von langer Dauer! Ich habe nicht nur für die Jugendarbeit etwas gelernt und für organisatorische Dinge, sondern ich lerne immer noch fürs Leben und sammle wertvolle Erfahrungen durchs SMP-Projekt, die ich andernfalls nie bekommen hätte.“

Dominik Läpple

-Ines Böttcher-

 
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