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Rückblick

Gruppenleiterlehrgang lernt spielerisch!

Eingereicht von johannes.drechsler am 18. Mär 2015 - 07:02 Uhr

Spielpädagogik

Aus dem Evangelischen Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg lernen 39 Jugendliche was Spielen bedeutet: Spaß, Spiel und Spannung... aber auch manchmal die Erkenntnis dass Sieg und Niederlage, Stärken und Schwächen, Selbstsicherheit und Ängste eng beieinander liegen können. Aber das man gemeinsam als Gruppe im Spiel persönlich vorankommt.

Spiele – und zwar ganz gleich ob Kennenlernspiele, Geländespiele oder Kooperative Abenteuerspiele – sind wichtig. Sie schaffen Abwechslung, lockern Tagesabläufe auf, kurbeln gruppendynamische Prozesse an und machen einfach Spaß. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der spielenden Gruppe um Mitglieder einer Academy auf Skiausflug in den Alpen handelt oder um Schulkinder die bei einer Geburtstagsfeier im Freien toben: Spiele fördern immer das harmonische Miteinander, verhindern, dass sich die Gruppenmitglieder aus Langeweile beginnen gegenseitig zu nerven (Stichwort „Lagerkoller“) und bauen Stress ab. Insbesondere Gemeinschaftsspiele eignen sich in Jugendlagern und Gruppenstunden hervorragend, um Gemeinschaftsstrukturen zu verfestigen oder eingefahrene Gruppenstrukturen aufzubrechen. Daher sollte jeder Jugendgruppen-Leiter stets über ein gewisses Repertoire an neuen und kreativen Gesellschaftsspielen verfügen. Denn Spiele in geselliger Runde wirken wie ein Eisbrecher, wenn sich die Mitglieder der Runde noch nicht so gut kennen. Darum ist es wichtig im Rahmen der Gruppenleiterausbildung Jugendliche als Spielleiter zu schulen. Auf diesen Ausbildungsprozess lassen sich 39 Jugendliche aus den Evangelischen Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg ein. Sie lernten wie Spiele aufgebaut sind, wann Spiele durchgeführt werden, welche Spiele im Gruppenprozess geeignet sind und wie sie die Rolle des Spielleiters ausfüllen. Vom Spielleiter hängt Erfolg oder Misserfolg eines Spieles ab. Dieselben Spiele von unterschiedlichen Spielleitern präsentiert und durchgeführt, können unter Umständen ganz unterschiedlich ankommen. Die Erfahrung des Spielleiters, das Geschick im Umgang mit der Gruppe und die Präsentation, ja eigentlich das „Verkaufen des Spieles – des Spielgedankens“ beeinflusst Erfolg oder Misserfolg. Wie kann der Spielleiter den Überblick behalten? Auch hier sind Spielleiter in der Lage die Gruppen so zu ordnen und zur Disziplin anzuhalten, dass nicht alles wie in einem Ameisenhaufen durcheinander rennt, rumsteht und der Spielleiter so gar nicht sehen kann, wie ein Spiel abläuft und wer gewonnen hat, oder gemogelt hat. Der Tag endete, indem in Kleingruppen die teilnehmenden Jugendliche Spiele raussuchten und durchführten. Alles in allem war es für die Jugendlichen ein gelungener Tag.