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Aktuelles

Infoabend über FSJ in Peru

Eingereicht von johannes.drechsler am 02. Aug 2015 - 23:26 Uhr

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Boxberg. Jonas Groß berichtet von seine Tätigkeiten als FSJler in der Mission in Peru – Ein Teil meiner Arbeit besteht in praktischen Tätigkeiten:  Also z.B. Rasen mähen, beim Bäume Fällen helfen, beim Bauen helfen, usw. Hauptsächlich ist es Rasen mähen, da die Station viel Gelände hat und im Regenwald alles schneller wächst.

Dadurch gibt es eigentlich immer was zum Mähen. Die Maschinen dafür sind deswegen auch gut vorhanden: Es gibt normale Schieberasenmäher, 2 Motorsensen, 2 Aufsitzrasenmäher und 2 spezielle, selbstgebastelte Rasenmäher, die „Panzer“. Der Name kommt daher, dass sie 1. wirklich stark sind, man kann selbst hüfthohes Gras mähen und kleine Steine werden einfach zerschmettert und 2. daher, dass sie ziemlich schwer zu schieben sind. Das Problem ist nur, dass nicht alle Wiesen flach genug sind, um schnell mit dem Aufsitzmäher zu fahren, sondern man oft genug nur mit „Panzer“ und Motorsense mähen kann.

Beim Bau der neuen Küche für die Studenten habe ich geholfen Zement mit der Schaufel zu mischen und den Zimmermännern Eternitplatten aufs Dach gebracht. Ansonsten mach ich das, was es sonst zu tun gibt und keine Ausbildung oder Erfahrung braucht.

Der andere Teil ist die Arbeit mit Computern:  Auch hier im Dschungel gibt es (meistens) Internet, Computer und Bürokratie.  Das Schwierige ist nur, alles am Laufen zu halten.  Insbesondere, weil der einzige Missionar, der dafür zuständig ist, auch Stationsleiter ist und darum sehr wenig Zeit hat.  Also helfe ich ihm, auch wenn ich eigentlich wenig Ahnung habe und das Meiste erst noch hier lerne.

Mein Arbeitsfeld beinhaltet dann Aufgaben wie z.B. CDs brennen, das Papier am Drucker austauschen oder bei den 4 Laserdruckern, die in den verschiedenen Büros sind, Toner nachfüllen. Inzwischen habe ich aber schon so viel gelernt, dass ich auch schon einen DHCP- und DNS-Server aufgebaut habe und dabei bin, eine Cloud einzurichten (kurz gesagt sind das Sachen, die das Netzwerk hier dringend brauchte und die viel Arbeit ersparen sollen).

Das Projekt, an dem wir aktuell arbeiten, ist die kabellose Versorgung der Station mit Internet, da man momentan noch in einen kleinen Computerraum muss, um ins Internet zu kommen.  Das sind die beiden Hauptfelder meiner Arbeit, daneben leiten wir Praktikanten die Jungschar und helfen im Gottesdienst bei der Technik und bei der Musik. Ich arbeittete auch noch Lehrer, ich unterrichte nämlich die beiden Fünftklässler im Maschinenschreiben mit 10 Fingern.

Was ich jeweils arbeite, wechselt, je nach Bedarf. Ein besonderes Arbeitsfeld war die Kinderwoche:

Anfang des Jahres war die Jahreskonferenz, in der die ganze Missionsstation und mehrere Besucher aus anderen Feldern der Mission eine Woche lang täglich Sitzung hatten.  Nur die Kinder und wir Praktikanten hatten nichts zu tun.  Deshalb sollten wir die Kinder beschäftigen (oder andersherum?).  Wir haben also eine Kinderwoche zum Thema „Wilder Westen“ veranstaltet, das Ganze natürlich auf Spanisch.

So nahm Jonas über 40 Interessierten mit in seinem Jahr in Peru. Vielleicht lässt sich der ein oder andere sich begeistern ein Jahr von seinem Leben im Ausland zu verbringen.

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