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Aktuelles

Sozialmentoren: Eine Ausbildung mit viel Verantwortung

Eingereicht von johannes.drechsler am 16. Sep 2015 - 05:46 Uhr

 

Sozialmentoren

Schon lange weiß man, dass jeder Mensch ein gesundes und gepflegtes Umfeld von sowohl Familie als auch Freunden um sich herum braucht, um menschliche, aber auch spielerische Unterstützung auszuleben, die die meisten Menschen zu den Grundvoraussetzungen ihres Lebens zählen. Vergleicht man das spielerische Verhalten von Kind und Erwachsenem, so stellt man fest, dass sich die Aktivitäten im Laufe der Jahre zwar verändern, aber das Verlangen nach Spaß und Spiel stets erhalten bleibt. Während ein Kind im Kindergarten noch mit Puppen, Autos oder Ähnlichem spielt und ein Jugendlicher meist eine Spielkonsole oder diverse elektronische Geräte bevorzugt, greift ein Erwachsener des Öfteren zu Spielen wie Poker oder anderen gewöhnlichen Kartenspielen. Wir, die Sozialmentoren des BGB, haben uns für den Teil entschieden, dass das Alter eines Menschen zwar viel über die spielerischen Interessen aussagen kann, jedoch bedeutet dies nicht, dass das Verlangen nach Spiel und Spaß mit zunehmendem Alter schwindet.

Sozialmentoren 3

Während einer einjährigen Zeitspanne erklärten sich etwa 40 Schüler und Schülerinnen des Burghardt-Gymnasiums der Klassenstufen 9 und 10 dazu bereit, sich durch eine Ausbildung zu einem Sozialmentor an unserer Schule sozial zu engagieren, um mit viel Spaß die Prinzipien im Umgang mit Kindern näher kennenzulernen und zu erproben. Durch eine solche Ausbildung wurde es uns herangehenden Sozialmentoren ermöglicht, einen Einblick in die Arbeit und das gemeinsame Zusammenleben mit Kindern zu erlangen und somit auch ein pädagogisches Verhalten gegenüber Kindern zu erlernen. Hierbei stand oftmals mehr die Praxis und weniger die Theorie im Vordergrund, was den gewollten Effekt erzeugte, dass wir zu lernende pädagogischen Aspekte leichter verstehen und nachvollziehen konnten.

Neben eindringlichen Gesprächen über die eigene Entfaltung und Individualität jedes Kindes wurden uns auch juristische Vorgaben und der Umgang mit sexueller Gewalt im Bezug auf Kinder näher gebracht. Besonders wichtig war hierbei, Grenzen zwischen Autoritätsperson und Kind zu erkennen, um somit künftig gegenüber Kindern als eine vorbildliche Autoritätsperson auftreten zu können.

Nach all unseren interessanten Theoriestunden, die aus unbegrenztem Wissen über Arbeit mit Kindern aufgebaut waren, war es nun an der Zeit, sich in mehrere Gruppen aufzuteilen, um der Ausbildung zum Sozialmentor letztendlich ein erfolgreiches Ende zu setzen. Gemeinsam als Team sollte man es nun zu verstehen wissen, zusammen für die Fünftklässler eine unvergessliche Eventnight zu gestalten. Eine Aufgabe, in die man nun das über die Zeit erlernte Wissen und die hart erprobten pädagogischen Fähigkeiten zum Ausdruck bringen lassen sollte, um noch das letzte Stück der Ausbildung zu bestehen.

Sozialmentoren 1

Mit viel Freude und Eifer setzte sich jede Gruppe nun an ihr Werk und nahm diese Aufgabe in Angriff. Während sich die einen mit der Kostenplanung in Bezug auf nötige Nahrungsmittel und andere diverse Ausgaben befassten, setzten sich die anderen mit der abendlichen Gestaltung mit viel Spaß und der aufregenden Übernachtung in der Schule auseinander. Alles sollte perfekt geplant sein, bevor nun der große Abend beginnen konnte.

Neben zahlreichen Workshops und Spielangeboten sowie der Nachtwanderung zu später Stunde begeisterten sich die Fünftklässler auch daran, endlich eine Nacht ohne Eltern, aber dafür mit ihren besten Freunden verbringen zu können. Nicht zu vergessen die immer bereitwilligen Sozialmentoren, die für jedes einzelne Kind jeder Zeit und die ganze Nacht hindurch zur Stelle waren. Nichts desto trotz war es für uns Sozialmentoren wichtig, mit den Kindern gemeinsam Regeln zu vereinbaren, an die sowohl sie sich als auch wir uns den ganzen Abend und die ganze Nacht zu halten hatten, um mögliche auftretende Probleme zu vermeiden.

Rückblickend kann man hierbei nur von ausschließlich guten Erfahrungen und einer erlebnisreichen Nacht im Bezug auf die Arbeit mit Kindern berichten. Sowohl die Sozialmentoren als auch die Kinder genossen es, gemeinsam einen Abend zu verbringen, um mit einem Lächeln im Gesicht zukünftig weiterhin in Erinnerung zu schweifen. Nicht nur die Eventnight, sondern auch das gemeinsame Lernen von pädagogischem Wissen bleibt uns weiterhin im Gedächtnis, sodass wir den anderen Sozialmentoren mit den noch folgenden Eventnights ausschließlich viel Spaß und Erfolg wüschen können.

Sozialmentoren 2

Hiermit möchten wir uns abschließend im Namen aller Sozialmentoren des Schuljahres 2014/15 ganz herzlich bei unserem Ausbilder Johannes Markus Drechsler und unserer Lehrerin Frau Göhrig-Müller bedanken, die uns während unserer gesamten Ausbildung jederzeit tatkräftig und unterstützend zur Seite standen.

 

Dana Zimmermann (Klasse 9c)