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Bezirksjugendreferent Gerald Vogt

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Aktuelles

Seien sie nicht zu streng und lassen sie die Kirchen offen!

Eingereicht von johannes.drechsler am 20. Sep 2015 - 17:33 Uhr

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Mit diesem Zitat begann Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh sein Wort. Ein Leitwort, von einer älteren Dame, das ihm zu denken gab, gerade im ländlichen Bereich, "wo die Menschen andere Schwerpunkte haben und leider viele junge Menschen abwandern". Hier sollt eine Planung stattfinden, was junge Menschen an Unterstützung bräuchten. "Oder wie geht es älteren Menschen, wenn sie ihren Ort verlassen müssen, was muss getan werden? Wie leben wir zusammen, wenn in unsere Dörfer Flüchtlinge einziehen? Wie geht es in unseren Dörfern weiter? Und vor allen Dingen: Was können wir hier vonseiten der Kirche tun?" Das ist ein Thema was die Kirche umtreibt!

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Zu diesem offiziellen Empfang hat Dekan Rüdiger Krauth alle Verantwortlichen aus Kirchen, Kommunen, Verwaltungen und Behörden ins evangelische Gemeindehaus Boxberg eingeladen. Mit der Bezirksvisitation möchte sich die Kirche allen Herausforderungen stellen, sich auf keinen Fall zurückziehen, sondern  im Glauben miteinander leben. Im Gremium der Bezirksvisitation sind von der Landeskirche berufen: Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele, Schwetzingen, Oberkirchenrat Stefan Werner, Karlsruhe, Dekan Thomas Jammertal, Baden-Baden, Julia Falk-Goerke, Neunkirchen, Pfarrer Reinhard Ehmann, Neulingen, Kirchenrat Dr. Daniel Meier und Kirchenrätin Annegret Brauch, Karlsruhe. Grußworte von der Politik und der Katholischen Kirche kamen von MdB Alois Gerig,  Landrat Reinhard Frank  vom Landkreis Main-Tauber, der katholische Dekan Gerhard Hauk und  Baron Dajo von Gemmingen-Hornberg . Das letzte Wort hatte der Vorsitzende der Bezirkssynode Pfarrer Karl Kreß, der  sich lobend vom der guten Zusammenarbeit von Kirche und Politik sprach und sich wünscht, bei den Herausforderungen der Zukunft diese gute Arbeit zu intensivieren. Das ganze wurde von Tim und Klaus Winkelhofer musikalisch umrahmt.

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Den Anfang machte ein Bildungsforum in der Gemeinschaftsschule am Limes in Osterburken, zum Thema: „Kooperationen Schulen und Kirchengemeinden im Rahmen der Ganztagesschule- Beispiele - Ideen - Anregungen -“, das von Schuldekan Martin Schwarz moderiert wurde. Klar wurde in den Referaten und Diskussionen, dass beide Seiten einen Gewinn voneinander haben Oberkirchenrat Prof. Dr. Chr. Schneider-Harpprecht  unterstrich in seinem Referat, das die Ganztagsschule ist nicht nur ein Lernort, sondern wird zum Lebensraum für Kinder und Jugendliche. Das gelingt nur, wenn die Schule sich öffnet für Bildungsangebote aus dem Freizeitbereich und für die Vielfalt außerschulischer Bildungsträger. Kirchengemeinden und Verbände sind bereit, sich in die Ganztagsschule einzubringen. Es gibt eine Vielzahl positiver Beispiele dafür, wie Jugendarbeit und Schule sich aufeinander zu bewegen. Bei den Schülermentoren, Streitschlichtern, Chören und Musikgruppen oder im diakonischen Einsatz – die Angebote zielen darauf hin, die einzelnen Menschen mit ihren Gaben zu fördern, offene Begegnung zu ermöglichen und die Gemeinschaftsbildung zu stärken.

Die klassische wöchentliche Jugendgruppe, wurde in den Einzelgesprächen klar, lasse nach. Stattdessen seien Schulungen und kurzfristige Aktionen gefragt. Jugendarbeit sei bisher Freizeitarbeit gewesen und gehe nun in die Schule. Als „gutes Modell“  wurden die Schülermentorenprogramme im Evangelischen Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg und auch Mosbach gelobt.