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KRIEGSSPUREN - Friedensdekade 2016

Eingereicht von johannes.drechsler am 28. Okt 2016 - 08:46 Uhr

aktuel Friedensdekade

Das Motto „Kriegsspuren“ weist in eine doppelte Richtung: Zum einen geht es darum, dass kriegerische Gewalt Spuren in den Seelen und auf den Gesichtern von Menschen hinterlässt und damit ganze Gesellschaften prägt.

Zum anderen hinterlässt der Einsatz von Militär, an dem auch unser Land beteiligt ist, massive Spuren in den betroffenen Ländern und Regionen. Auch der Weg hin zu Krieg und Gewalt hinterlässt Spuren: in den Medien etwa, in politischen und gesellschaftlichen Diskursen, in Rechtfertigung und Protest. Wichtig ist es, diese Spuren, die hin zu Krieg und Gewalt führen, zu entziffern. „Kriegsspuren" weisen auch auf die geflüchteten Menschen, die vielfach durch Gewalterfahrungen traumatisiert zu uns kommen.

Eine Kriegsspur ist auch die steigende Polarisierung und Fragmentierung innerhalb unserer Lebenszusammenhänge. Von ihren Auslandeinsätzen bringen Soldatinnen und Soldaten Erfahrungen mit, die Spuren in ihrem Leben hinterlassen.

Die Ökumenische Friedensdekade will anregen, diese Spuren zu lesen, sie von der Friedensbotschaft des Evangeliums her zu deuten und Friedensspuren, "Füße auf dem Weg des Friedens", dagegen zu setzen. Biblische Referenztexte für die Friedensdekade 2016 sind Jesaja 59,8 und Matthäus 10,26-28.

Der Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg hat zur Friedensdekade 2016 zwei Referenten eingeladen:

Jürgen Menzel hat sich als Friedensfachkraft für den Deutschen Entwicklungsdienst im Sudan für das Programm Ziviler Friedensdienst eingesetzt. Dort hatte er sudanesische Trainerinnen und Trainer in Methoden der Konflikttransformation ausgebildet und Flüchtlingsrückführungsprojekte in die Nuba-Berge und in den Süd-Sudan begleitet. Er wird am 9. November 2016 um 19:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Sennfeld zum Thema „Zivile Konfliktbearbeitung in Krisenregionen“ sprechen.

Kiflemariam Gebrewold ist gebürtiger Äthiopier und arbeitet seit über 30 Jahren im ökumenischen Kontext in der Entwicklungshilfepolitik. Davon war er über 18 Jahre in der praktischen Entwicklungshilfe im Bereich der Nothilfe, Rehabilitationsmaßnahmen und langfristigen Entwicklungsprojekten unterwegs. Seine Einsätze waren von Dienste in Übersee organisiert. Die Projekte in denen er tätig war reichen von klassischer Ernährungssicherung bis hin zur Demobilisierung ehemaliger Guerillakämpfern. Er wird am 17. November 2016 um 19:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Adelsheim zum Thema „Rüstungsexport und Flüchtlingsimport“ sprechen.

 

Veranstalter ist der evangelische Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg