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Aktuelles

Da ist doch Pädagogik mit im Spiel

Eingereicht von johannes.drechsler am 04. Jun 2016 - 06:23 Uhr

Bild Spiel1

Buchen. Das Konzept der Spielpädagogik besagt, dass beim Spielen mit Kindern auch immer Erziehung mit im Spiel ist. Denn es müssen Regeln eingehalten und fair gespielt werden. Um dies zu erfahren machten sich 20 Jugendliche auf im Seminar Spielpädagogik der Evangelischen Jugend Adelsheim-Boxberg einen Einblick in die Welt der Spiele zu bekommen.

Schwerpunkt dieses Seminars waren „Kooperative Abenteuerspiele§. Bei Kooperationsspiele soll das Gruppengefühl und auch der Teamgeist gestärkt werden. Sie sind je nach Aufwand innen und außen einsetzbar. Wichtig ist, dass die Gruppe immer als gesamtes gegen den Gruppenleiter spielt. Dieser sollte zu keiner Zeit in die Lösungsfindung eingreifen, sondern beobachten und evtl. später den Gruppenprozess mit den Teilnehmern besprechen. Mögliche Fragestellungen hierbei sind: Wer hat die Lösung für das Problem gefunden? Wurden alle Ideen gehört und evtl. ausprobiert? Wer hat sich viel, bzw. gar nicht an der Lösung beteiligt? Warum war das so? Hatten alle das Gefühl beteiligt worden zu sein? etc. Hierbei können auch versteckte Differenzen zu Tage kommen. Was auch später bei der Teamarbeit bei verschiedenen Jugendprojekten nötig ist, die die Teilnehmer in der Praxisphase umsetzen werden.

Bild Spiel3

Wer erzieht, hat mit Spiel zu tun. Spiel ist eine menschliche Grundfähigkeit, ein lebensnotwendiges Grundbedürfnis von Kindern, die sich bekanntlich groß spielen. Spiel ist also ein "Urphänomen" und somit im pädagogischen Bereich natürlicherweise existent.

Spielen schafft nicht nur Kommunikation und soziale Kontakte, sondern auch die Chance, dass Menschen sich Zeit nehmen, eine Möglichkeit zur Entspannung zu erleben und einen Impuls erhalten, ein Stück Spielkultur in ihrem Alltagsleben zu platzieren.

Im Spiel kann sich viel ergeben, wenn es nicht zu einem bestimmten Zweck eingesetzt wird, sondern die Mitspielenden die Möglichkeit wahrnehmen, sich einfach an das Spiel freizugeben und es zu genießen. Darum braucht Kinder- und Jugendarbeit Erlebnis- und Handlungsfelder, um sie zu verwirklichen und zu entfalten - im Spiel sind sie genauso zu finden wie die Gelegenheit, sich gefühlsmäßig zu erleben. Denn Spaß haben, sich freuen und wohlfühlen kann man beim Spielen allemal.

Vieles konnten die Teilnehmer des Seminars erfahren und auch selbstständig im Praxisfeld durchführen. Das Angebot Spielpädagogik wurde begeistert aufgenommen und wird in vielfältigen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit seine Umsetzung finden.

Bild Spiel2